Review: Espgaluda 2

Es gibt Shmups, die werfe ich regelmäßig an, um einfach eine gute Zeit zu haben. Eines dieser Shmups wurde vor kurzem dank den Japanern von LiveWire auf der Switch veröffentlicht. Die Rede ist von ESPGaluda 2. Bereits auf der Xbox 360 habe ich mich schnell in das Game verliebt und warum ich bis heute immer wieder gerne eine Runde wage, möchte ich euch jetzt verraten!

ESPGaluda 2 ist der dritte Teil der ESP Reihe von Cave. Alles begann mit ESP Ra.De, welches inzwischen auch auf der Nintendo Switch erhältlich ist. Gefolgt wurde der Titel von ESPGaluda, welcher bisher nur in den Arcades und als Import auf der PS2 spielbar ist. 2005 erschien dann ESPGaluda 2 in den Arcades und wurde später auf die Xbox 360 portiert. Wie damals üblich bekam das Game einen neuen HD-Mode spendiert. Zusätzlich enthielt der Port aber auch einen Black Label Modus, welchen es nie in den Arcades gab. Darüber hinaus konnten sich Käufer der 360 Fassung noch über einen Ikaruga angelehnten Arrange Mode, sowie den unglaublich geilen Omake-Mode freuen. Abgerundet wurde der Port von zwei Novice Modi (Arcade und Black Label), sowie einen Training Mode.

Der Nintendo Switch Port, welcher am 09.09.2021 veröffentlicht wurde, enthält nun genau die selben Features wie der 360 Port. Im Prinzip handelt es sich auch um einen Port des Ports. Das alles ist in meinen Augen überhaupt nicht schlimm, denn bereits der 360 Port war hervorragend umgesetzt und wie sagt man so schön „Don’t fix it if it’s not broken“. Diese Review wäre an dieser Stelle eigentlich schon vorbei, doch ich möchte euch ein wenig von meiner Liebe zu ESPGaluda 2 mitgeben und vielleicht so, selber zu Fans des Games machen.

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Was für mich ESPGaluda 2 zu so einem tollen Game macht, sind die verdammt vielen Spielmodi. Der Arcade Modus ist dabei die Urfassung, welche 2005 in den Arcades verfügbar war. Ihr habt dabei die Wahl zwischen drei Charakterpaaren, welche sich in Geschwindigkeit und Durchschlagskraft unterscheiden. Habt ihr euch dann ein Team ausgesucht, geht es direkt los mit der Action. Ihr könnt entweder mit einem Rapid-Fire Schuss, oder einem konzentrierten Laser in ums überleben kämpfen. Doch was ESPGaluda 2, wie seine Vorgänger auch, besonders macht ist der Kakusei Modus, in welchem sich die Geschwindigkeit verlangsamt und eure Waffen besonders viel Kraft haben. Doch das ganze hat einen Haken, denn nur wenn ihr genügend grüne Juwelen besitzt könnt ihr diesen Modus unbeschadet einsetzen. Sind die Juwelen leer, wird aus dem verlangsamten Geschehen plötzlich eine hyperschnelle Action, welche euch das Überleben fast unmöglich macht. Diese Balance aus normalen und Kakusei Modus ist es, die ESPGaluda 2 so genial macht. Zusätzlich könnt ihr noch einen weiteren Modus namens „kakusei zetsushikai“ aktivieren. Dies gelingt nur, wenn ihr neben den grünen Juwelen auch Gold besitzt. Dazu müsst ihr den Kakusei Knopf gedrückt halten. In diesem Modus könnt ihr dann noch mehr an eurem Scoring arbeiten, doch habt ihr weder Juwelen noch Gold befindet ihr euch im Overmode.

Ihr merkt schon ESPGaluda 2 hat einiges auf Lager und die verschiedenen Modi verlangen euch wirklich alles ab. Dies zieht sich auch durch die anderen Gameplay Varianten und es macht einfach so viel Spaß die beste Kombination zu finden. Gerade im Black Label Modus könnt ihr zudem noch kurz einen Zusammenprall mit den Bullets der Gegner überleben, denn ihr bekommt neben eurer Bomb-Leiste auch noch einen Schild. Je länger euch eine Kugel berührt, desto wahrscheinlicher wird euer Tod, dennoch habt ihr dadurch immer wieder eine Chance grad so zu überleben oder noch schnell die Bombe zu zünden.

Mein absolutes Highlight stellt aber der Omake-Modus dar und ich weiß nicht wie viele Stunden ich schon in diesen Bonus-Modus, welchen ihr freischaltet, sobald ihr das Game einmal beendet habt. Dabei ist es egal, ob ihr es mit einem 1cc oder mit Credit-Feed schafft. Im Omake Modus werden gegnerische Kugeln durch deren Ableben gechancelt und dank des Kakusei Modus könnt ihr hier wirklich einen wahnsinnigen Score schaffen. Zudem gibt es noch einen Multiplikator welcher in der letzten Stage bis zu 99.999x hochgetrieben werden kann. Dieser Modus ist eher als Gimmick bzw. als spaßiger Zeitvertreib gedacht, doch für mich ist genau das der Grund, warum ich immer und immer wieder ESPGaluda 2 starte!

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Summary: I fell in love with ESPGaluda 2 once I got it for my Japanese Xbox360. Immediately I loved the great Artwork and amazing soundtrack. The gameplay modes are so insane. You get the regular Arcade mode which is hard as all hell. Black Label is much more accessible thanks to the new shield you get access to. Once you have beaten a run you will get the greatest mode in any shmup: OMAKE! Omake for me is like the greatest shmup mode ever. Once you kill an enemy all it’s bullets get destroyed and you can rack up so much points it basically insane. It always brings a smile to my face every time I play it. Arrange mode gives you something very similar to Ikaruga with you rapid and focused shot each destroy a specific bullet colour of the enemy. It’s a fun mode as well.

Thanks to the great guys from LiveWire you now get access to all this for only 16,99 € on your Nintendo Switch and while this is basically just a straight port of the Xbox 360 version, why should they fix something that wasn’t broken to begin with. It’s still an amazing shmup and all fans of shmups should play this. I can’t highly recommend this one!!! Can’t wait for Dodonpachi Dai-Fukkatsu next.

Sonic Colours Ultimate

Wertung: 10/10
Publisher:
 Live Wire Inc.
Entwickler: CAVE
Plattform: Switch (getestet), Xbox 360 (nur NTSC-J)
Preis: 
16,99

Für den Test wurde ein kostenloser Review-Key von Live Wire Inc. zur Verfügung gestellt. Alle Screenshots wurden selbst angefertigt und stammen von der Switch-Version.

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