Preview: Intellivision Amico

© Martin Nagel

Die Gamevention in Hamburg findet dieses Jahr zum ersten mal statt. Entsprechend war der Andrang am Fachbesuchertag eher überschaubar. Leute, ihr habt was verpasst! Die Europapremiere eines etwa Handtellergroßen Gerätes, dass die Gaming-Landschaft ebenso erschüttern könnte wie die Wii.

Vorgestellt wurde das Gerät von Hans Ippisch, den du sicherlich in erster Linie als Chefredakteur des Sega Magazins und der N-Zone kennst. Er fungiert als Europapräsident von Intellivision, und hatte einen funktionierenden Prototypen dabei.

Hans Ippisch präsentierte den Amico – © Martin Nagel

Die Idee hinter dem Amico ist so simpel wie faszinierend: Spiele wieder zu dem zu machen was sie einmal waren, und was sie sein sollten. Arcadige, zugängliche Untergaltung mit Suchteffekt. Ziel ist es, dass sich die Familie wieder versammelt und zusammen spielt. Dass du Spiele mit zu Freunden nimmst und dort spielst. Plug and Play wie früher mit dem SNES, ohne lästige Updates und komplizierte Menüs.

Brutal und komplex stören mich nicht, die anderen aber schon – © Martin Nagel

Dazu bekommst du eine Ladeschale mit zwei Handhelds, die dem altehrwürdigen Intellivision-Controller nachempfunden sind. Die Geräte verfügen jeweils über einen eigenen Bildschirm, beleuchtete Tasten und eine digitale Steuerscheibe. Fünf Spiele sind bereits vorinstalliert, weitere kommen per Download. Jeder Handheld wird mit einem einzigartigen RFID-Chip ausgestattet, und kann so seiner individuellen Spielebibliothek zugeordnet werden. Heißt: Du nimmst das Gerät mit zu einem Kumpel, legst es dort in die Ladeschale, und du kannst deine Spielebibliothek mit deinem Kumpel zocken.

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Der Spielekatalog soll komplett aus Eigenentwicklungen bestehen. Angekündigt sind Neuauflagen von Asteroids und Moon Patrol. Letzteres bekommt einen neuen Zweispielermodus, bei dem der eine Spieler das Mondauto, der andere eines der Ufos steuert.

Da sind einige starke Marken dabei – © Martin Nagel

Das Gerät  soll am 10. 10. 2020 erscheinen und 200 US-Dollar kosten. Bei uns werden es dann wohl 200 Euro sein. Spiele sollen zwischen drei und zehn Euro kosten. Durch kleine Downloadpakete sollen lange Installations- und Updatezeiten vermieden werden. Gerät und Spiele sollen großflächig an den Einzelhandel gebracht werden. Wie der Vertrieb von Spielen aussehen wird mochte Hans mir noch nicht sagen. Denkbar wären SD-Karten oder Codes in der Box.

Snake zu viert ist ein echter Multiplayer-Kracher – © Martin Nagel

Klingt mutig, aber auf den enormen Erfolg der Wii hätte auch niemand gewettet. Hinter dem Gerät stehen namhafte Entwickler wie Tommy Tallarico und David Perry, die normalerweise wissen was sie tun. Ich bin jedenfalls schon jetzt verliebt in den Kleinen und wünsche ihm allen denkbaren Erfolg.

Eine Handy-App wird es ebenfalls geben. Sie soll den Controller weitestgehend ersetzen können – © Martin Nagel
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