Nachtest: Sisters Royale: Five Sisters Under Fire

Die flotten schwestern rocken Auch auf Microsoft-Hardware

© Martin Nagel

Sisters Royale ist nun auch auf der Xbox One verfügbar. Wie schlagen sich die östlichen Schwestern auf ur-amerikanischer Konsolenhardware? Zeit für einen Nachtest!

Die Xbox One hat es nicht leicht in ihrer Generation. War die Xbox 360 noch der siebente Himmel für Shooterfreunde – mit einem ViP-Bereich für Besitzer eines japanischen Gerätes – so ist diese Generation die Playstation 4 das unbestrittene Flaggschiff. Nintendos Switch liegt auf einem komfortablen zweiten Platz, ist allerdings auch deutlich später gestartet. Wer die kleinen Indies spielen will – und in dieser Region ist unser Lieblingsgenre inzwischen nunmal gelandet – der muss dort zocken.

Sonay kämpft gegen ihr eigenes Unterbewusstsein – © Martin Nagel

Dennoch lohnt sich die Xbox. Nicht nur feierten Ori und Cuphead hier ihre Premieren, der Xbox-Store ist auch nach wie vor die einzige europäische Adresse, auf der du dir Battle Garegga und Dangun Feveron runterladen kannst. Guwange und Radiant Silvergun sind nach wie vor Xbox 360-exklusiv und abwärtskompatibel. Mit Sisters Royale ist nun ein weiterer Shooter-Hit auf der One angekommen.

Sisters Royale, welches auf der Xbox One den Untertitel Five Sisters Under Fire bekommen hat, ist die Quasi-Fortsetzung von Alfa Systems‘ Shikigami no Shiro-Serie, welche um 2000 herum das japanische Spielhallenpublikum begeisterte. Sisters Royale kommt mit frischem Setting, und entschlackt das verkopfte Spielsystem deutlich.

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Du spielst eine von fünf magischen Schwestern, die sich den jungen, gutaussehenden Herrscher des Dämonenreiches krallen wollen. Dabei kämpfst du zuerst gegen all deine eifersüchtigen Schwestern, und anschließend gegen den dunklen Junggesellen selbst, der partout nicht heiraten will.

Dabei repräsentiert jede der Schwestern ein eigenes Element wie Feuer, Eis oder Dunkelheit, und bringt eine eigene, thematisch passende Stage mit. Da die Schwestern zu fuß unterwegs sind, wirken sich auch Bodeneffekte wie vereiste Seen auf ihr Movement aus.

Der Thrashtalk ist komplett abschaltbar – © Martin Nagel

Jedes der Mädchen hat ihr eigenes Waffenset aus normalem Schuss, Shikigami-Geist und Bombe. Hier bekommst du nicht ganz so viel Abwechslung wie im großen Vorbild, dafür sind die Varianten sehr ausgewogen. Und du darfst wieder Münzen sammeln! Je höher der Schwierigkeitsgrad, desdo mehr.

Sisters Royale ist eines der wenigen wirklich einsteigerfreundlichen Shmups dieser Tage. Schaffst du auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad keinen 1CC, darfst du dir mit allerlei Hilfsoptionen das Spiel noch leichter machen. Größere oder kleinere Bullets, Matrix-Zeitlupe wenn dir Kugeln zu nahe kommen, all das geht.

Das Nachrichtensystem als Störsender – © Martin Nagel

Die Umsetzung auf Xbox One ist wirklich perfekt gelungen. Die Steuerung funktioniert on point, und die Bildrate ist hoch und jederzeit flüssig. Einziger „neuer“ Störfaktor in dieser Version: Das Benachrichtigungssystem der Xbox One zeigt dir seine Push-Nachrichten standardmäßig in der Mitte am unteren Bildrand an – gerade dort, wo sich meistens deine Hexenschwester befindet. Auch die ausufernden Dialogfenster werden hier gerne mal überdeckt. Wenn einer deiner Friends online geht, einer Party beitritt oder dir eine Nachricht schreibt, kann dich dies beim 1CC-Versuch ganz schön Nerven kosten. Alternativen: Die Benachrichtigungen abschalten, oder – noch einfacher – keine Freunde haben. Dafür bietet dir die One-Version eine frische Highscore-Liste, welche naturgemäß nicht ganz so umkämpft ist wie die Rankings auf PS4 und Switch. Ein paar SSS-Rankings habe ich allerdings schon gesichtet.

Sisters Royale

Wertung: 8,5/10
Publisher: Chorus Worldwide
Entwickler:
Alfa System
Plattform: PS4, Switch, Steam
Preis: 13,99 (Xbox One), 13,99 € (PS4), 12,99 (Switch)

Für den Test wurde ein kostenloser Review-Key vom Publisher Chorus Worldwide zur Verfügung gestellt. Alle Screenshots wurden selbst angefertigt.

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