Moero Chronicle Hyper – Rubbel die Switch

Perverser Dungeon Crawler mit Rubbelfeature

© Martin Kro

Warnung: Bevor du dir die Zeit nimmst diese Review zu lesen, möchte ich dir mitteilen, dass hier sehr viele perverse Inhalte auf dich warten. Solltest du also mit japanischem Sexcontent, Hentai, Höschen und Co. nichts am Hut haben oder es gar verteufeln (wer macht denn sowas), dann schließe deinen Tab und surf weiter.

 

© Martin Kro

Noch da? Gut, denn ich möchte euch auf eine magische Reise in die Rubbel Welt auf der Switch ein.

 

Moero Chronicle Hyper ist ein First Person Dungeon Crawler mit dermaßen viel Fanservice und Hentai Gimmicks, dass westlichen Spielern dabei entweder der Sabber aus dem Mund läuft oder verächtlich mit dem Kopf schütteln. Doch macht es auch Spaß?

 

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Moe Chronicle erschien bereits 2014 für die Vita in Japan und alle Hentais (Japanisches Wort für Perversling) dieser Erde konnten das Game komplett auf englisch via Asien Import im Jahr 2015 genießen. Dabei handelt es sich um einen First Person Dungeon Crawler, in welchem ihr die Rolle des jungen Mannes Io übernehmt. Dieser kämpft mit seinem unerbittlichen Verlangen, nach Frauen. In der Welt von Io gibt es aber nicht nur normale Frauen, nein auch Monstergirls tummeln sich dort und seine Kindheitsfreundin Lilia ist eine davon. Als er auch immer mehr Verlangen zu ihr verspürt, hofft er eine Lösung zu finden, um weiterhin normal aus dem Haus gehen zu können. Gleichzeitig verändern sich die Monstergirls rings um sein Heimatdorf und werden aggressiv. So beschließt der Anführer der Stadt, Io als Auserwählten auf eine Reise zu schicken, um die Monstergirls wieder zur Besinnung zu bringen. Nur seine Freundin Lilia begleitet ihn dabei. In dem ersten Gebiet außerhalb der Stadt treffen die beiden auf Otton, einem Wesen, dass wie ein Penis aussieht und dessen Traum es ist die größte Höschen Sammlung auf Erden zu besitzen. Dieser hilft Ihnen im Kampf gegen die aggressiven Monstergirls, welche erst zur Besinnung kommen, wenn Io sie im Kampf besiegt. So beginnt ein Abenteuer mit vielen perversen Anspielungen und viel Spaß für den geneigten Hentai.

 

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Wie man der Story schon entnehmen kann, ist Moero Chronicle einfach nur ein typisch japanisches Game, welches mit vielen sexuellen Anspielungen daher kommt und in welchem wir als Hauptcharakter immer wieder mit riesigen Boobs und Pantyshots angeregt werden weiter zu zocken. Und um eins vorweg zu nehmen, dieses Game hat mich bis zum Ende einfach nur gefesselt. Ich habe die Switch Fassung innerhalb von ein paar Tagen beendet und die einzelnen Charaktere sind alle eine Augenweide. Im Game selbst gibt es 50 Monstergirls, welche rekrutiert werden können. Dies geschieht indem du sie zunächst im Kampf besiegst. Allerdings musst du hier nicht einfach nur die Lebensleiste nach unten bringen, nein hier greifst du gezielt die Kleidungsstücke der Girls an, um Otton, unseren Penisfreund, so sehr zu erregen, dass wir die zweite Phase des Kampfes erreichen. Hier ist nun Handarbeit gefragt. Ihr müsst die sensiblen Stellen der nun fast unbekleideten Girls finden und dann entweder massieren, reiben, pieken oder schrubben. Solltet ihr dies richtig machen steigt die Erregung von Otton weiter und mit Glück kommt ihr in den „NUDE FLASH“, hier sind die Girls dann fast komplett nackt (die brisanten Stellen wurden mit Herzen bedeckt) und ihr rubbelt den Touchscreen der Switch wie ein Irrer von Oben nach Unten. Die Vita Fassung bot ein Feature, bei welchem diese Szenen quer über den kompletten Bildschirm gedreht waren, sodass du die Vita hochkant halten musstest, was einer gewissen männlichen Befriedungstechnik gleichkam. Dieses lustige Gimmick hat es trotz Touchscreen nicht in die Switch Fassung geschafft und auch nach Rückfrage bei dem westlichen Publisher ist keine Implementierung in Sicht.

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Ich muss allerdings sagen, dass nach dem 30 Girl dieses rumrubbeln doch etwas eintönig wurde und ich eigentlich nur wie wild nach den erogenen Stellen der Girls suchte und dann hoffte, dass ich den Balken rechtzeitig nach oben bekommen konnte. Jedes Monstergirl kann dann in die fünfköpfige Party integriert werden, allerdings solltest du diese auch klug aufbauen, denn sonst hatst du zumindest auf dem dritten von vier Schwierigkeitsgraden kaum eine Chance. Der Trick dabei ist, dass du eigentlich immer von jedem der vier Elemente einen Zauber haben sollte. So habe ich mir einfach Calypso geschnappt, welche am Ende des zweiten von sechs Arealen auf dich wartet, da diese einen Zauber lernen kann bei welchem sie die komplette Party heilt. Daneben hab ich mit Elf einen Charakter in der Party, welche jedes Element zaubern kann.

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Doch halt, dies geht auch nicht ohne weiteres, denn du kannst pro Girl vier Outfits wählen, welche es allerdings erst zufinden gilt. Je nach Outfit verändern sich die Stats und auch die erlernbaren Fähigkeiten. Diese sind passend als Job Panties bezeichnet worden. Aber auch dies geht nicht ohne weiteres, denn ihr müsst zunächst eine Bindung aufbauen, bevor ihr die einzelnen Panties nutzen könnt. Dies macht ihr zwischen den Arealen im Hub, in welchem ihr ein Hotel für all eure Girls, sowie einen Shop findet. Im Hotel hat jedes Girl natürlich ihr eigenes Zimmer. Dort könnt ihr mit ihr reden, ihr Geschenke überreichen, oder ihr ein anderes Outfit geben. Die Beziehung erhöht ihr entweder indem ihr das entsprechende Girl mit in eure Party aufnehmt, oder indem ihr dem Monster Geschenke macht. Wenn ihr in einem Areal alle Job Panties von einem Charakter gefunden habt, dann reicht dies immer für den ersten Stern. Allerdings ist es sehr abhängig von eurem Glück, denn zwei von drei neuen Panties sind random drops. Also viel Spaß jedem Girl jedes Outfit zu besorgen.

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Solltet ihr dann eure Party zusammen haben, zieht ihr in den Kampf und auch hier könnt ihr eure normalen Gegner, welche zu 99% aus Brüsten, Penisen oder anderen erotischen Körperteilen bestehen, für eure Party gewinnen. Indem ihr diese besiegt habt ihr die Chance, dass sich eines der Monster eurer Party anschließt und fortan als Pet fungiert. Im Hotel könnt ihr dann jedem eurer Girls ein Pet zuweisen, was besondere Fähigkeiten oder Effekte mit sich bringt.

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Wie ihr seht, bietet Moero Chronicle eine beachtliche Tiefe, womit niemand zu Beginn rechnen würde. Wer also alles entdecken will ist gut und gerne 30 Stunden und mehr damit beschäftigt. Besonders interessant ist hier der Endgame Content, welcher erst nach Besiegen des Finalen Bosses freigeschaltet wird. In jedem Areal gibt es ein großes Schloss, welches sich zunächst nicht überwinden lässt. Doch nach dem Besiegen des Endbosses bekommt ihr, den ersten Schlüssel für das Gebiet im dritten Areal. Dort müsst ihr nun den nächsten Schlüsselbesitzer finden und besiegen und so schaltet ihr nach und alle Areale frei. Natürlich kommt es dann zum finalen Showdown mit dem echten finalen Endboss. Allerdings braucht man dafür eine wirklich starke Party und dies würde einiges an Grinden mit sich ziehen.

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Grafisch siehst du dem Titel natürlich an, dass dieser ursprünglich für die Vita erschienen ist und auch der Sound haut wohl niemanden so richtig aus den Socken. Einzig der kleine Jingle wenn wieder mal ein Monstergirl in der Nähe ist, hat mich auch nach 20 Stunden immer wieder froh gemacht, denn ich wollte sehen welche Schönheit nun auf mich wartete. Löblich zu erwähnen ist allerdings, dass jeder Dialog vertont wurde, sodass die vielen kleinen Zwischensequenzen sehr unterhaltsam sind und auch nach 20 Stunden noch Spaß machen. Die Switch Version bietet einige Verbesserung zur Vita Fassung. So könnt ihr nun auf der Karte jeden bereits entdeckten Punkt anwählen und Io bewegt sich von Geisterhand dort hin. Natürlich kommt es dann auch zu Zufallskämpfen, doch auch diese lassen sich dank Auto Modus durch die CPU bestreiten. Schade ist hier nur, dass die Kämpfe dann ausschließlich mit Melee Angriffen bestritten werden und eine starke Party absolut Pflicht ist. Der Vorteil ist, dass ihr so die ganzen Random Drops pro Areal ablaufen lassen könnt, um die entsprechenden Random Panties zu finden. Ein weiteres lustiges Gimmick besteht darin, dass ihr jedem weiblichen Charakter während den Zwischensequenzen an den Boobs rumdrücken könnt und diese sogar ziehen dürft. Bringt nix aber ist dennoch unterhaltsam und schön pervy.

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Fazit: Ich hatte meine wahre Freude mit dem Game. Selbst auf dem dritten von vier Schwierigkeitsgraden war es selten unfair und als Fan von japanischer Unterhaltung bin ich hier voll auf meine Kosten gekommen. Auch wenn es audiovisuell kein Meilenstein ist, bieten die vielen Mechaniken viel Spielraum, um sich seine ganz eigene Erfahrung zu schaffen. Der tolle, aber auch sehr fordernde Endgame Content verlängert die ohnehin lange Spielzeit von 20 Stunden noch weiter. Lediglich das Rubbel Feature nutzt sich mit der Zeit doch ab und wirkt irgendwann etwas ermüdend. Dennoch gibt es bei einem Preis, von aktuell noch 13,99€ (dank Einführungsrabatt) und regulärem Preis von 19,99€ bei diesem Content nichts zu meckern.

Moero Chronicle Hyper

Wertung: 8/10
Publisher: Idea Factory International
Entwickler: Compile Heart
Plattform: Switch (getestet), Windows-PC, PS Vita
Preis: 29,99€

Für den Test wurde ein kostenloser Review-Key von Publisher Idea Factory Internation zur Verfügung gestellt. Alle Screenshots wurden selbst angefertigt.

 

Und weil die Bilder einfach so schön sind, hier noch ein paar Extra!

 

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Logge

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Zocker seit dem 6. Lebensjahr. Cave-Enthusiast und Danmaku-Liebhaber. Möglichst bunt und voller Kugeln muss es sein, dann fühl ich mich direkt daheim. Darüberhinaus Sammler, dessen Regale bald platzen!
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